Hippes Urgestein mit neuen Seiten

4. März 2020 Autor: Katarina Tolo
Kategorie: Datenmanagement & Kataloge, Layout & Gestaltung, Print & Produktion, Publishing & Vertrieb

Eins-fünf-sechs-vier = 1564

Nein, wir verraten an dieser Stelle keine PIN oder einen geheimen Zahlencode!

1564 ist das Geburtsjahr eines Urgesteins, das mittlerweile auf eine über 400-jährige Geschichte zurückblicken kann. Denn seit 1564 erscheinen Jahr für Jahr, damals noch zur Frühjahrs- und Herbstmesse, Messekataloge. Damit sind sie zwar nicht älter als die Bibel, aber allemal älter als Zeitungen und Zeitschriften. Anfangs noch handgebunden in sehr geringen Auflagen, wurden sie später gedruckt und erschienen in höheren Auflagen. Sie wurden bunter, dicker und damit auch schwerer, bis die digitale Transformation für Erleichterung sorgte und wir nun auch digitale Messekataloge herunterladen können. Leichter geht’s wohl kaum.

Aber woran mag es liegen, dass Generationen von Ausstellern und Messebesuchern Messekataloge – damals wie heute – noch immer schätzen, ob print oder digital? Ist es deren Aufbau und inhaltliche Logik, die längst verinnerlicht sind? Da muss was dran sein! Im Fachjargon spricht man hier übrigens von Nutzerfreundlichkeit. Denn damit hat man im Handumdrehen gelernt, Messekataloge zu lesen. Der Inhalt ist strukturiert, immer alphabetisch sortiert, oftmals mit Bildern, Anzeigen und Firmenlogos angereichert und liefert verlässliche Hallen- und Standangaben. Leichtes Handling und idealer Content für gezielte Recherchen oder einfach nur zum Stöbern und Durchblättern voller Muße vor, während und noch nach den Messen. Daher gilt, damals wie heute: Wer sucht, der findet – sein Ziel oder einfach nur Inspiration. Leichter geht’s wohl kaum.

Und woran liegt es, dass auch wir Messekataloge, insbesondere unsere eigenen, so sehr schätzen?
Weil der Weg das Ziel ist , wie es so schön heißt. Mit jeder Katalogausgabe in den zurückliegenden Jahren oder besser gesagt Jahrzehnten haben wir unser Handwerk weiterentwickelt, uns ein Stückchen weiter weg vom klassischen, konventionellen Messekatalog entfernt und einen erlebbaren, beinahe interaktiven Informationsträger geschaffen. Letztlich aber ist eines klar, der Messekatalog ist und bleibt zur Geschäftsanbahnung der Türöffner. Weshalb ihm ein hoher Grad an Aufmerksamkeit gewidmet werden muss.
Machen wir, denn leichter geht’s wohl kaum: Vorhang auf…

Otto…, Messekataloge… find’ ich gut! 

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